Zur Unterstützung der Bistumsregion Neuenburg

07.06.2026

Im Kanton Neuenburg sinkt der Kirchenbeitrag Jahr für Jahr, während die Nachfrage vor Ort steigt. Viele Menschen im Kanton sehnen sich danach, die Botschaft der Kirche zu entdecken und begleitet zu werden.
Diese Spendenaktion dient direkt der Finanzierung der Gehälter der Priester und Seelsorgende, die konkret in den Gemeinden tätig sind: Besuche, Begleitung, Feiern und brüderliche Präsenz.
Vielen Dank, dass Sie diese wichtige Mission unterstützen und es der Kirche im Kanton Neuenburg ermöglichen, lebendig und jedem nahe zu bleiben.

Bistumsseminar Redemptoris Mater und doktorierende Priester

26.04.2025

Die Kollekte ist für zwei Projekte zur Unterstützung von Priestermissionaren bestimmt.

Das erste unterstützt das Seminar Redemptoris Mater. Dieses Seminar mit Sitz in Freiburg wurde 2018 von Bischof Morerod gegründet und steht im Einklang mit dem Aufruf von Papst Franziskus zur Evangelisierung. Es nimmt Missionare aus aller Welt auf, die zur katholischen Bewegung „Neokatechumenaler Weg“ gehören. Es handelt sich um zukünftige Priester, die insbesondere in unserer Diözese tätig sein werden.

Das zweite Projekt richtet sich an promovierende Priester. Ausländische Priester werden von ihrem Bischof an die Universität Freiburg geschickt, um ihre Ausbildung zu vervollständigen oder sich zu spezialisieren. Einige von ihnen verfügen nicht über ausreichende Mittel, um hierzulande ein angemessenes Leben zu führen.

COP30, Belém (Brésil)

COP30: Die christliche Gemeinschaft als  Hoffnungsbotin der Schöpfung

Die kürzlich zu Ende gegangene COP30-Konferenz in Belém (Brasilien) lieferte Ergebnisse, die von vielen Beobachter/innen und institutionellen Akteur/innen als enttäuschend empfunden wurden. Den Staats- und Regierungschefs gelang es nicht, konkrete Verpflichtungen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen einzugehen. Es wurde auch kein verbindlicher Fahrplan für den schrittweisen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen verabschiedet. Das Hochkommissariat der Vereinten Nationen für Menschenrechte sprach sogar von „mageren Ergebnissen” und einer „fatalen Trägheit”, die eines Tages als Verbrechen gegen die Menschlichkeit eingestuft werden könnte.

Ein Keim der Hoffnung bleibt aber:  Die christliche Gemeinschaft setzt sich weiterhin stark für die Schöpfung ein. Mit acht Kardinälen, 47 Bischöfen und 97 Verantwortlichen katholischer kirchlicher Organisationen war die christliche Gemeinschaft zahlreich an dieser Weltklimakonferenz vertreten. Inspiriert und genährt durch die Lehre und das Wirken von Papst Leo XIV. und seinem Vorgänger Franziskus prägten sie dieses Treffen mit neuartigen Initiativen, darunter die erstmalige Feier einer Liturgie zum Thema „Sorge für die Schöpfung”, in der die Gläubigen zu einer «ökologischen Bekehrung» aufgefordert wurden. Die «Sorge für die Schöpfung» wird als spirituelle Pflicht im Zentrum des christlichen Glaubens verstanden.

Papst Leo XIV. erinnerte nachdrücklich an die Notwendigkeit eines politischen und kollektiven Engagements. Er forderte jeden auf, seine Verantwortung für den Schutz der Erde wahrzunehmen, und bekräftigte, dass „die Schöpfung das Antlitz Jesu Christi widerspiegelt”.

Im Gegensatz zu den Versäumnissen der COP30 und der ausbleibenden Reaktion auf die Dringlichkeit der Klimakrise betont die prophetische Botschaft von Papst Leo XIV., dass die Kirche und die Christ/innen eine entscheidende Rolle beim Aufbau einer gerechten und nachhaltigen Zukunft spielen müssen.

Angesichts der internationalen Untätigkeit bekräftigen Christinnen und Christen, dass der tätige Glaube ein wesentlicher Antrieb für echte ökologische Veränderungen ist. Diese Veränderungen gehen aus unserem konkreten Engagement als Christ/innen hervor, um auf den Schrei der Armen und der Erde zu reagieren.

Konkrete Handlungsansätze des Bischofsrats für Ökologie finden Sie auf der Website Bischofsrat Ökologie. Die verschiedenen Mitglieder des Rates stehen Ihnen für Fragen oder als Unterstützung gerne zur Verfügung. Die Kontaktdaten finden Sie ebenfalls auf der Website.

Lausanne, 01.12.2025

(PDF-Version der Pressemitteilung)

Foto: COP30, Belém (Brasilien) © Fastenopfer

Marc-Olivier Girard

Ein neuer Priester für das Bistum

Bischof Charles Morerod, Diözesanbischof von Lausanne, Genf und Freiburg, wird Marc-Olivier Girard am Sonntag, 6. Juli 2025, um 15.00 Uhr in der Kirche St-François d’Assise in Renens zum Priester weihen.

Marc-Olivier Girard wurde in Lausanne geboren und studierte an der Universität Lausanne (UNIL), wo er einen Master in Politikwissenschaften erwarb, bevor er 2017 in das Diözesanseminar (Givisiez) eintrat. Er studierte an der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg und absolviert derzeit sein Pastoralpraktikum in der Pfarrei St-François d’Assise in Renens (Interkulturelle Seelsorgeeinheit Renens-Bussigny).

Die letzten beiden Priesterweihen im Bistum fanden im Juni 2024 statt.

Diözesane Kommunikationsstelle



Zwei Priesterseminare im Bistum

Seminar des Bistums Lausanne, Genf und Freiburg

Dieses Seminar bietet jungen Menschen aus den Kantonen Genf, Waadt, Freiburg und Neuenburg, die Weltpriester werden möchten, eine Ausbildung an. Die Ausbildung dauert sechs Jahre und umfasst ein Jahr der Entscheidungsfindung, gefolgt von fünf Jahren Ausbildung im Seminar. Seit September 2012 befindet sich das Seminar im „Maison des séminaires” (franz.), einer neuen Einrichtung, in der mehrere Gemeinschaften zusammenkommen.

Diözesanes Internationales Missionsseminar Redemptoris Mater

Dieses Seminar (franz.) wurde 2018 von Bischof Charles Morerod gegründet. Es entspricht dem Wunsch von Papst Johannes Paul II., der in seinem Nachsynodalen Apostolischen Schreiben Ecclesia in Europa zum Ausdruck kam, Priester für die Neuevangelisierung auszubilden. Es hat seinen Sitz in Freiburg. Um den dringenden Bedürfnissen der Teilkirchen in Europa oder auf anderen Kontinenten gerecht zu werden, können die aus diesem Seminar hervorgegangenen und für die Neuevangelisierung ausgebildeten Priester, die im Bistum inkardiniert sind, in andere Bistümer entsandt werden.


 

(PDF-Version der Mitteilung)

Neuer ständiger Diakon für das Bistum

Am Sonntag, den 29. Juni 2025, wird Grégory Solari um 10.30 Uhr von Bischof Charles Morerod, Diözesanbischof von Lausanne, Genf und Freiburg, in der Kirche Saint-François in Genf zum ständigen Diakon geweiht.

Grégory Solari, im Jahr 1965 in Genf geboren, verheiratet mit Isabelle und Vater von drei Kindern, Doktor in Philosophie, ist Dozent an der Universität Freiburg, Erwachsenenbildner für die Bistumsregion Waadt (Aus- und Weiterbildungsstelle SEFA) und Verlagsleiter des Verlags Ad Solem in Genf und Paris.

Dank seiner langjährigen Erfahrung im in der Lehre am Institut catholique de Paris, an den Universitäten Freiburg und Genf und als Mitarbeiter des Instituts Philanthropos wird Grégory Solari als Diakon weiterhin im Bildungsbereich tätig sein. Er wird insbesondere in der Pfarrei Saint-François de Sales in Genf predigen.

Diözesane Kommunikationsstelle


EINE BERUFUNG ZUM DIENEN

Das Wort Diakon ist die Übersetzung des griechischen Wortes diakonos, das Diener bedeutet. Der Diakon ist ein Getaufter, der das Sakrament der Weihe empfangen hat, um sich in der Kirche zu engagieren, nach dem Vorbild Christi, der „nicht gekommen ist, um sich bedienen zu lassen, sondern um zu dienen“ (Mt 20,28).

Er lebt sein Engagement in Gemeinschaft mit dem Bischof, von dem er seine Sendung erhält, und in Zusammenarbeit mit den Priestern und Laien. Durch sein hingegebenes Leben erinnert er daran, dass die Kirche selbst dazu berufen ist, ganz „diakonisch“, d.h. in der Haltung des Dienens, zu sein. Dieser Dienst ist untrennbar Dienst an Gott und an den Menschen.


 

(PDF-Version der Mitteilung)

Verstärktes Präventionsteam

Im Rahmen der vorrangigen Aufgabe der Prävention ernennt Bischof Charles Morerod, Diözesanbischof von Lausanne, Genf und Freiburg, Céline Ruffieux, die aktuelle bischöfliche Beauftragte für den französischsprachigen Teil des Kanton Freiburg, per 1. Juni 2025 zur „Fachberaterin für Prävention und Intervention“. Die Psychologin wird damit dem diözesanen Präventionsteam beitreten und ihre seit 2021 ausgeübte Funktion als bischöfliche Beauftragte niederlegen.

Nach einer krankheitsbedingten Auszeit von Oktober 2024 bis Mai 2025, die sie zur Bewältigung der Folgen eines Autounfalls benötigte, nimmt C. Ruffieux im Juni 2025 eine neue, besondere Aufgabe an. Als Mitglied des Bischofsrats für Prävention wird sie neben anderen Mitgliedern wie Lia Lopez und Rita Menoud verschiedene Aufgaben im Bereich der Weiterbildung, Bewertung und Begleitung übernehmen, eine Funktion, die sie zu 100% ausüben wird. Sie wird direkt Bischof Morerod und Mari Carmen Avila, der Beauftragten des Bischofs für die Prävention, unterstellt sein und eng mit den beiden Freiburger Bistumsregionen zusammenarbeiten.

Bischof Morerod freut sich, dass C. Ruffieux dieser Anpassung zugestimmt hat, und bekräftigt sein volles Vertrauen in sie.

Was die Aufgabe der bischöflichen Beauftragten für den französischsprachigen Teil des Kantons Freiburg betrifft, so wird Aurelia Pellizzari, Stellvertreterin, diese Funktion bis zum Ende des Pastoraljahres weiterhin wahrnehmen. Eine neue Ernennung wird zu Beginn des neuen Pastoraljahres erfolgen.


Prävention hat oberste Priorität, und die Herausforderungen sind gross. Im Laufe der Jahre hat sich gezeigt, dass Situationen, die nicht ausreichend begleitet und eingeordnet wurden, täglich Auswirkungen auf das gesamte Bistum haben und die Arbeit der bischöflichen Beauftragten erschweren. Diese Erkenntnis macht es erforderlich, vorhandene Ressourcen zu erschliessen. Die Kompetenzen von C. Ruffieux, die in ihrer bisherigen Arbeit anerkannt wurden, sind notwendig. Sie wird somit im Vorfeld Fragen der Begleitung von Personen, Kriseninterventionen und Mediationen übernehmen.

Für den Kanton Waadt gibt es bereits eine ähnliche Stelle, die durch Blandine Charles, Psychologin und ebenfalls Mitglied des Bischofsrats Prävention, besetzt ist.


Die diözesane Kommunikationsstelle

(PDF-Version der Mitteilung)

Das Bier schäumt am Bischofssitz

Am Mittwoch, 11. Juni 2025, ab 17.30 Uhr wird Bischof Morerod den zwölften Jahrgang des Bischofsbiers mit dem Namen „Or et mousse“ eröffnen. Dieser Degustations- und Verkaufsabend ist offen für alle. Ein Teil des Erlöses wird zwei gemeinnützigen Projekten gespendet.

Bischof Charles Morerod lädt alle ein, das „Or et mousse“ zu probieren, ein Weissbier, das auf elf weitere „Bischofsbiere“ folgt, die seit 2015 gebraut wurden.

Dieses Bier wurde von einer Brauerei in Romainmôtier (VD) entwickelt und der Verkaufserlös kommt einem gemeinnützigen Projekt zugute. Es handelt sich um die Waadtländer Vereinigung zur Sicherung des Wohnraums für Menschen in prekären Lebensverhältnissen (AVSL), die 2020 gegründet wurde, um den Problemen von Menschen in prekären Wohnverhältnissen zu begegnen. Ihre Aufgabe ist es, ein offenes Ohr zu bieten und kostenlose Rechtsberatung zu leisten, um den Verlust einer Wohnung zu verhindern. Die AVSL setzt sich auch für das Recht auf Wohnen ein.

Das Bischofsbier wird an diesem Abend vom Bistum über die Firma Coussicou SA verkauft. Ab dem 12. Juni ist es dann im Ordinariat (Lausannegasse 86 in Freiburg) erhältlich.

Das Prinzip des Bischofsbier ist, jedes Jahr eine neue limitierte Auflage zu brauen, deren Verkauf für wohltätige Zwecke bestimmt ist.

Die diözesane Kommunikationsstelle

Links:

 

(PDF-Version der Mitteilung)

Habemus papam : Leo XIV.

Die Mitglieder der Schweizer Bischofskonferenz freuen sich über die Wahl von Robert Francis Prevost, der als Papst den Namen Leo XIV gewählt hat und beten für sein Amt.

Der Papst wird die einzigartige und schwierige Aufgabe fortsetzen müssen, den in weltweit unterschiedlichsten Realitäten lebenden Katholiken und Katholikinnen vorzustehen. Im Geiste der Synodalität muss er beim Aufbau unserer Kirche auf alle Gläubigen zählen können. Die Schweizer Bischöfe versichern ihm ihr Gebet und laden alle Gläubigen ein, dies ebenfalls zu tun.

Am Freitag, dem 9. Mai, um 18.15 Uhr wird ein Diözesangottesdienst für den neuen Papst in der Kathedrale St. Nikolaus in Freiburg gefeiert.

Fürbitten für den neu gewählten Papst

Diözesangottesdienst: Rückblick in Bildern