Kirchenglocken und Schweigeminute

Dem Wunsch des Bundespräsidenten folgend, eine Schweigeminute für die Covid-19-Opfer einzuhalten, laden die Schweizer Bischofskonferenz, die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz und die Christkatholische Kirche der Schweiz die Pfarreien und Kirchgemeinden ein, am Freitag, dem 5. März 2021, um 12.00 Uhr die Kirchenglocken läuten zu lassen. Die Gläubigen werden aufgerufen, in der Kirche, zu Hause, unterwegs, an der Arbeit oder in ökumenischen Gebetsgruppen innezuhalten und für die Opfer und deren Angehörige zu beten.

Link Medienmitteilung

Covid-19: Versammlungen von unter 16-jährigen im Rahmen der Kirche

Mitteilung an unsere pastoralen Mitarbeiter/SE/Pfarreien/Sprachmissionen/religiösen Gemeinschaften

Um den wichtigen persönlichen Kontakt für Kinder und Jugendliche aufrechtzuerhalten und gleichzeitig die Gesundheitsstandards zu respektieren, macht die Diözesanzelle Covid-19 eine Bestandsaufnahme der Situation in Bezug auf Versammlungen von unter 16-Jährigen im Rahmen der Kirche (Katechismus, Treffen zur Vorbereitung auf die Erstkommunion, der Firmung, usw.). Sie appelliert an den gesunden Menschenverstand jedes Einzelnen, die Anzahl der Teilnehmer an die Grösse der Räumlichkeiten anzupassen, um den vorgegebenen Sicherheitsabstand einhalten zu können.

Kanton Waadt:

Kinder und Jugendliche dürfen sich in Gruppen von maximal 15 Teilnehmern treffen. Die Anwesenheit von Personen ab 16 Jahren darf jedoch 5 zusätzliche Personen nicht überschreiten. Die Treffen müssen die folgenden Bedingungen erfüllen:

  • Maskenpflicht ab dem Alter von 12 Jahren;
  • Vorgeschriebener Mindestabstand von 1,5 Metern;
  • Teilnehmerliste muss erstellt werden;
  • Umsetzung eines Schutzplans gemäss den GLAJ-Richtlinien.

Wenn bereits 5er-Gruppen gebildet und geplant sind, ist es am besten, mindestens bis zu den Schulferien im Februar so vorzugehen, um die Organisation der Familien nicht durcheinanderzubringen.

Kanton Freiburg:

  • Treffen für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren können ohne Teilnehmerbeschränkung und ohne Maskenpflicht stattfinden. Der Abstand von 4m²/Pers. (empfohlener Abstand, wenn sich die Personen an einem Platz befinden) ist massgebend für die Anzahl der Personen, die sich in einem Raum aufhalten dürfen. Ein Schutzkonzept muss ebenfalls erstellt werden.

Kanton Genf:

Wir empfehlen den Katechese-Präsentunterricht einzustellen und dagegen den Fernunterricht zu fördern. Unter bestimmten Bedingungen kann jedoch der Präsenzunterricht stattfinden: nur Kinder unter 12 Jahren nehmen daran teilnehmen; über ein Schutzkonzept verfügen, der die Einhaltung der aktuellen Gesundheitsmassnahmen garantiert; ohne Verpflichtung für die für die Animation verantwortlichen Freiwilligen.

Kanton Neuenburg:

  • Treffen für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren können ohne Teilnehmerbeschränkung stattfinden. Mindestabstand von 1,50 Metern muss eingehalten werden. Die Grösse der Räumlichkeiten muss daher im Vorfeld abgeklärt werden.

Wie steht es mit Treffen Erwachsener im Rahmen der Kirche? Wir wiederholen, dass persönliche Treffen vermieden werden sollten, es sei denn, sie sind wirklich notwendig. Wenn sie nicht per Videokonferenz stattfinden können, sollten in privatem Rahmen nicht mehr als 5 Personen (inkl. Kinder) daran teilnehmen, es gilt zu jeder Zeit Maskenpflicht, mit dem vorgeschriebenem Mindestabstand sowie der Handdesinfektion und der Belüftung des Raumes.

Kanton Freiburg: Die Teilnehmerbeschränkung von 5 Personen gilt nicht für Pfarreiräte. Pfarreiversammlungen sind jederzeit gestattet.

Kanton Neuenburg: In Ausnahmefällen, in denen ein persönliches Treffen persönlich stattfinden muss, beträgt die Teilnehmerbeschränkung 5 Personen (Katechese, Pastoraltreffen oder andere).

Sie können jederzeit unsere häufig gestellten Fragen (FAQ) konsultieren oder sich an die diözesane Zelle Covid-19 wenden:

  • Waadt: Michel Racloz, 021 613 23 41
  • Genf: Silvana Bassetti, Mercedes Lopez, 022 319 43 37
  • Freiburg (deutsch): Marianne Pohl-Henzen, 026 426 34 15
  • Freiburg (französisch): Véronique Benz, João Carita, 026 426 34 13
  • Neuenburg: Julia Moreno, 032 720 05 61

Die diözesane Zelle Covid-19

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Gebetswoche für die Einheit der Christen

Botschaft des Bischofs

Die Gebetswoche für die Einheit der Christen beinhaltet in erster Linie das, worauf uns der Name hinweist. Aber weshalb beten? Weil es der ausdrückliche Wille Christi ist: « Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin » (Joh 17.21).  Vergessen wir nicht den Preis unserer Einheit, auf den ich hier mit Calvin hinweisen möchte:

« F. Was ist die katholische Kirche?

A. Es ist die Gesellschaft der Gläubigen, die Gott zum ewigen Leben ordiniert und gewählt hat.

F. Ist es nötig, an diesen Absatz zu glauben?

A. Ja, wenn wir den Tod Jesu Christi nicht fruchtlos machen wollen und alles, was darüber gesagt wurde, nutzlos: denn die Frucht, die daraus hervorgeht, ist die Kirche. »[1]

+ Charles Morerod, Bischof

[1] Der Genfer Katechismus, Neuauflage in modernem Französisch, 15. Abschnitt, in: Jean Calvin, Le catéchisme de Genève, in modernem Französisch, gefolgt vom Glaubensbekenntnis der reformierten Kirchen Frankreichs und des Glaubensbekenntnisses der wallonischen und flämischen reformierten Kirchen in den Niederlanden, „Je sers“, Paris, 1934, S.43.

Die Schwestern von  Grandchamp inspirieren die Gebetswoche für die Einheit der Christen

Jedes Jahr ist eine andere ökumenische Gruppe auf der ganzen Welt dafür verantwortlich, ein Thema vorzuschlagen und die Texte für die ökumenischen Feierlichkeiten der Gebetswoche für die Einheit der Christen vorzubereiten. Diese Jahr ist es die Gemeinschaft der Schwestern von Grandchamp im Kanton Neuenburg. Die Texte dazu, verfügbar in französischer, deutscher, englischer, spanischer und portugiesischer Sprache finden sie auf der Homepage des ÖRK,

Zu lesen unter kath.ch : Gebetswoche 2021: «Wir leben in einer besonderen Zeit

 

Covid-19-Massnahmen infolge des Bundesratsbeschlusses vom 13. Januar 2021

Mitteilung an unsere pastoralen Mitarbeiter/SE/Pfarreien/Sprachmissionen/religiösen Gemeinschaften

Homeoffice
Laut Bundesrat gilt Home-Office-Pflicht, mit folgenden Präzisierungen: « Die Arbeitgeber sind verpflichtet, Home-Office überall dort anzuordnen, wo dies aufgrund der Art der Aktivität möglich und mit verhältnismässigem Aufwand umsetzbar ist. » Weitere Informationen dazu erhalten sie von Ihrem Arbeitgeber.

Versammlungen
Persönliche Treffen sind zu vermeiden, es sei denn, sie sind unbedingt erforderlich. Wenn diese Treffen nicht per Videokonferenz stattfinden können, dürfen an privaten Veranstaltungen maximal 5 Personen teilnehmen; es gilt zu jeder Zeit Maskentragepflicht, Einhaltung des vorgeschriebenen Mindestabstandes, Desinfizierung der Hände und Belüftung des Raumes.

Keine Änderungen in Bezug auf religiöse Veranstaltungen
In Bezug auf die Gottesdienste gibt es keine Änderungen, sie bleiben auf 50 Personen begrenzt und die geltenden Standards müssen strikt eingehalten werden (vgl. Erinnerung unten).

Aschenbestreuung zu Pandemiezeiten
Die Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung hat am 12. Januar 2021 eine Anordnung veröffentlicht, wie Priester am Aschermittwoch inmitten der Coronavirus-Pandemie Asche verteilen können, mit dem Hinweis darauf, dass jeder körperliche Kontakt während dieses Rituals vermieden werden sollte.

Erinnerung der Hygieneregeln:
Hygieneregeln, die sowohl von Personen, die an der Liturgie beteiligt sind als auch von den Gläubigen genauestens eingehalten werden müssen:

  • Rückverfolgung: Die Pfarreien müssen ein System zur Rückverfolgbarkeit der Kontaktdaten der Gottesdienstteilnehmer ausarbeiten.
  • Kein Gesang
  • Maskenpflicht während des ganzen Gottesdienstes
  • Alle Personen, die an der Liturgie beteiligt sind, sollten als Vorbild dienen, indem sie ihre Hände ordnungsgemäss desinfizieren. NB: Hände desinfizieren nach jedem Berühren der Maske.
  • Bei der Registrierung und bei Beginn jeder Feier muss erneut auf Hygieneregeln, Maskenpflicht, Mindestabstand und spezifische Gesundheitsvorschriften, welche während des Gottesdienstes gelten, aufmerksam gemacht werden.
  • Während des gesamten eucharistischen Hochgebets werden die Hostien abgedeckt, mit Ausnahme der Hostie, die der Priester für die Wandlung in die Hand nimmt und die er alleine verzehrt. Konzelebranten kommunizieren per Intinktion.
  • Die Kommunionspender desinfizieren für alle gut sichtbar ihre Hände, bevor sie die Kommunion austeilen, um die versammelten Gläubigen zu beruhigen. Der Dialog «Der Leib Christi» – «Amen» wird gemeinsam vor der Austeilung der Kommunion gesprochen.
  • Zum Zeitpunkt der Kommunion müssen unter Beachtung des Mindestabstandes sowohl der Kommunionspender als auch die Gläubigen die Maske tragen und ihre Hände desinfizieren.
  • Der Kommunionspender, unter Einhaltung des Mindestabstandes, lässt die Kommunion ohne Hautkontakt in die Handfläche der Gläubigen fallen. Zum Zeitpunkt des Kommunizierens dürfen die Gläubigen die Maske entfernen, indem sie nur ein Gummiband abnehmen und es unmittelbar danach wieder aufsetzen, um Nase und Mund zu bedecken. Wir erinnern Sie daran, dass die Maske nicht unter das Kinn gesenkt werden sollte, da der Maskenstoff eine Kontaminationsquelle sein kann.


Besondere Bestimmungen je nach Kanton
:

Kanton Genf:

Kanton Waadt:

  • Die Gläubigen müssen während des ganzen Gottesdienstes an ihrem Platz bleiben.
  • Personen, die an der Liturgie beteiligt sind, werden ebenfalls zu den 50 erlaubten Personen gezählt.

Kantone Freiburg und Neuenburg:

Nur ein Solist kann mit genügend Abstand auftreten (5 m für Neuenburg).

Zögern sie nicht, unsere Häufig gestellten Fragen (FAQ) zu konsultieren oder unsere Diözesane Zelle Covid-19 zu kontaktieren:

  • Waadt: 021 613 23 41
  • Genf: 022 319 43 37
  • Freiburg: 026 426 34 13 (französisch) / 026 426 34 15 (deutsch)
  • Neuenburg: 032 720 05 61

Diözesane Zelle Covid-19

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Details nach der Veröffentlichung von Artikeln

Mitteilung an unsere pastoralen Mitarbeiter

Nach der Veröffentlichung eines Artikels in der Neuen Zürcher Zeitung[1] vom 13.12.2020, in dem die Journalistin klar differenzierte zwischen meinen eigenen Aussagen und denen, die aus anderen Quellen stammten (die ich nicht kennen muss), stelle ich fest, dass in der Fortsetzung[2] alles vermischt und so dargestellt wird, als ob diese Aussagen alle von mir stammen würden. Die unterschiedlichen Reaktionen, die ich gestern erhalten habe, veranlassen mich nun einiges klarzustellen, und zwar mit der Tatsache, dass es keinesfalls meine Absicht ist, die Hälfte der Priester wegzuschicken, sondern progressiv ihre Anzahl an die pastorale Wirklichkeit anzupassen.

Ausgangspunkt der kürzlich veröffentlichten Überlegungen, die übrigens gar nicht neu sind (sie sind seit meiner Ankunft vor 9 Jahren Gegenstand von Diskussionen im Bischofsrat), sind die Auswirkungen der totalen territorialen Abdeckung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf das Leben der christlichen Gemeinschaften, und dadurch auch auf die Priester (viele Kirchen wurden in dieser Zeit gebaut und viele Pfarreien gegründet). Heute führt dies bereits viele Gläubige, insbesondere junge Menschen (aber nicht nur) dazu, sich in erster Linie oder sogar fast ausschliesslich an zentralere Orte zu begeben, um die Unterstützung einer lebendigen Gemeinschaft zu spüren; ich stelle diese bereits bestehende Situation fest, die sich der Situation der Urkirche nähert, als man sich zur Eucharistie aus den umliegenden Städten und Dörfern versammelte. Einerseits gibt es diese spontane Bewegung, nämlich die Versammlung « freier » Gläubiger, andererseits die Zermürbung der Priester, die einem Dutzend Kirchgängern gegenüber stehen, die den Gottesdienst stumm von den hintersten Rängen aus verfolgen. Ein französischer Bischof erzählte mir von seiner eigenen Erfahrung der 1960er und 1970er Jahre, dass die meisten Priester, die das Priestertum aufgegeben haben, durch den Kontrast zwischen der Begeisterung, ihr ganzes Leben ihrer Berufung zu widmen, und der offenbaren Gleichgültigkeit ausgelaugt wurden. Natürlich weiss ich auch aus eigener Erfahrung, dass die Feier der Eucharistie, selbst in einer kleinen Gemeinschaft, dank der Gegenwart Christi einen Tag erfüllt. Mir ist ebenfalls bewusst, dass der Glaube einiger schweigender Menschen im hinteren Teil der Kirche einen verborgenen Schatz darstellt, und dass wir diese Menschen nicht aufgeben dürfen, als ob ihre stille Präsenz ein Problem wäre.

Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es ein Paradox: Da sich nur wenige Menschen gleichzeitig versammeln dürfen, habe ich vorgeschlagen, die Anzahl der Feiern zu multiplizieren, und ich danke all jenen, die dies tun, für ihr Glaubenszeugnis und ihre pastorale Sorge. Gleichzeitig kann uns diese Situation aufzeigen, wie die Zukunft aussehen könnte, wobei wir wissen, dass sich der Heilige Geist nicht an Statistiken ausrichtet.

In unserer Diözese gibt es seit einigen Jahren (wie auch in anderen Ländern) eine «Zelle» für den Empfang von «auswärtigen» Priestern (oder pastoralen Mitarbeitern, was aber seltener der Fall ist), welche zum Ziel hat, diesen Priestern einen Einblick in die lokalen Besonderheiten zu geben. Einmal im Jahr treffe ich mich mit ihnen, und wiederhole unter anderem folgendes: Da Ihre bisherigen Erfahrungen oft ganz anders sind, sollten Sie sich bewusst sein, dass die Schweizer Mentalität sehr egalitär ist (Gläubige als gehorsame Herde zu betrachten könnte gewisse allergische Reaktionen hervorrufen), und dass die Beziehungen zu den reformierten Kirchen freundschaftlicher Art sind. Ziel dieser Zelle (dieser Begriff hat nichts mit Gefängnis zu tun) ist es, diesen Priestern in ihrem Auftrag zur Seite zu stehen, auch indem wir unsere eigenen Fehler durch ihre Aufnahme bei uns korrigieren.

Über 60% der Katholiken in unserer Diözese sind ausländischen Ursprungs, und ich danke ihnen immer wieder für ihre Anwesenheit. Sie sind oft glücklich, einen Priester aus ihrem Herkunftsland anzutreffen, und dies nicht nur in den «Sprachmissionen»; einige heben auch hervor, dass sie hier in unerwarteter Weise als Laien respektiert werden. Und Schweizer freuen sich natürlich auch oft über die Lebensfreude ausländischer Priester. Diese Freude teile ich mit ihnen.

Es ist so, dass gewisse Fragen gestellt werden müssen: Die Art und Weise, wie unsere Gegend vor 60 Jahren abgedeckt wurde, um überall Gottesdienste oder andere Andachten zu feiern, muss dies buchstäblich in Stein gemeisselt bleiben? Kirchen, die nur wenige Gehminuten voneinander entfernt sind (in der Stadt …) führen zu einer Zersplitterung in kleinste Gemeinschaften, und die dort stattfindenden Feiern, insbesondere sonntags, manifestieren nicht mehr die Versammlung der ganzen Gemeinschaft, deren Zentrum die Gegenwart Christi in der Eucharistie ist. Welchen Dienst leisten wir den Kirchen, deren Priester wir hierher holen (der Vatikan warnt uns ständig davor)? Wie fördern wir Berufungen in der Schweiz (durch das Gebet in den Ordensgemeinschaften, durch das Wecken von Berufungen), wenn wir uns gleichzeitig sagen, dass es ja immer noch die Möglichkeit gibt, Priester aus dem Ausland zu holen?

Vertrauensvoll sage ich euch, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen diesen Ueberlegungen und den Umständen meiner eigenen Berufung, die mich störte und auf die eigentlich gar nicht hören wollte, obwohl ich diese Berufung schliesslich nie bereut habe.   Gegen Ende meiner Jugendzeit fragte ich mich, wer hier und jetzt die Zukunft unserer Kirche sichern würde. Wie hätte ich mich damals wohl entschieden, wenn ich das Gefühl gehabt hätte, dass dieses nicht ganz selbstverständliche Geschenk meines Lebens nicht von Nutzen sein würde, da es ja anderswo genügend Reserven an Priestern gibt?

+ Charles Morerod op

[1] https://nzzas.nzz.ch/schweiz/bischof-will-priester-loswerden-ld.1591824

[2] Vgl. https://www.kath.ch/medienspiegel/bischof-will-priester-loswerden/ und https://www.kath.ch/newsd/bischof-charles-morerod-will-weniger-priester-und-gottesdienste/, Artikel, in denen ich mich ebenfalls äussern konnte

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Ökologie: das Ordinariat des Bistums zieht Bilanz seines CO2-Fussabdrucks

An diesem Internationalen Klimatag enthüllt das Ordinariat des Bistums Freiburg, Sitz der Diözese Lausanne, Genf und Freiburg, seinen CO2-Fussabdruck für das gesamte Jahr 2019. Diese von Climate Services durchgeführte Studie wurde in Auftrag gegeben, um die Bereiche zu erkennen, in denen der ökologische Fussabdruck verringert werden kann. Im Lichte von Laudato Si‘, der Enzyklika von Papst Franziskus über die Sorge zur Schöpfung…

Die Gesamtbilanz des Ordinariats des Bistums, eines geschützten historischen Gebäudes, in dem 21 Mitarbeiter arbeiten, beträgt 45 Tonnen CO2. Eine Zahl, die sich laut den Spezialisten im normalen Bereich bewegt. Während sich die Abfalltrennung bereits bewährt hat und die CO2-Emissionen für die Mobilität besonders gering sind, ist die Hauptursache für die CO2-Emissionen die Verwendung von Erdgas zum Heizen, welche mehr als 80% der Emissionen ausmacht. Doch angesichts des Alters des Gebäudes und der Tatsache, dass es sich nicht innerhalb des Bereiches befindet, der an die Fernwärme der Stadt Freiburg angeschlossen werden kann, sind die Verbesserungsmöglichkeiten leider sehr gering.

Aufgrund dieser Ergebnisse beauftragten die Dienste des Bistums ein Unternehmen, konkrete Elemente der ökologischen Verbesserung (Überprüfung und Austausch von Thermostatventilen, Austausch von Fenstern usw.) aufzuzeigen.

In Bezug auf die Mobilität sollte ausserdem erwähnt werden, dass Bischof Morerod wann immer möglich mit dem Zug oder mit dem Fahrrad reist. Tatsächlich legte er 2019 an die 27‘000 km mit dem Zug und rund 7‘000 km mit dem Auto zurück. Darüber hinaus kommen nur 6 von 21 Mitarbeitern mit dem Auto zur Arbeit.

Das Bistum schlug den katholischen Instanzen jedes Kantons vor, diese Auswertung ebenfalls vorzunehmen.

Freiburg, den 8. Dezember 2020, Fest der Unbefleckten Empfängnis

Kommunikationsstelle der Diözese

Beilage: CO2-Bilanz des Ordinariates des Bistums

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Das neue Bischofsbier

Mgr. Charles Morerod, Bischof von Lausanne, Genf und Freiburg, weiht den sechsten Jahrgang des Bischofsbiers ein: « Le Bras saint ». Dieses für das Fest des Heiligen Nikolaus hergestellte Gebräu (brassin) ist ab dem 7. Dezember im Ordinariat des Bistums oder per Post erhältlich. Ein Teil des Erlöses wird zwei gemeinnützigen Organisationen gespendet.

Weil die übliche Frühlingseinweihung des « Bischofsbiers » im Hof des Ordinariats angesichts der sanitären Bedingungen in diesem Jahr nicht stattfinden konnte, wird der Jahrgang 2020 nun auf das Fest des Heiligen Nikolaus verschoben. Dieses dunkle Winterbier, hergestellt aus Mandarine und Sternanis, bezieht sich auf den Arm des Heiligen Nikolaus von Myra, ein Reliquiar, das in der Kathedrale von Freiburg ausgestellt und auf dem Wappen der Diözese zu sehen ist.

In Carouge gebraut, wird der Erlös des « Le Bras saint » zwei gemeinnützigen Organisationen zu Gute kommen. Einerseits Agapa Suisse-Romande; der seit 25 Jahren in Freiburg ansässige Verein unterstützt Menschen, die perinatale Trauerfälle erlebt haben, durch verschiedene Unterstützung, einzeln oder in Gruppen. Andererseits der Verein Des Calories pour la Vie, der gegen die Hungersnot in mehreren Ländern kämpft, indem vorgeschlagen wird, einmal pro Woche auf ein Abendessen zu verzichten und dessen Gegenwert einem gegen Hungersnot kämpfenden Hilfswerk Ihrer Wahl zu überweisen.

Das Bischofsbier wird vom Bistum über die Firma Coussicou SA verkauft. « Le Bras saint », sowie das Bier des vorigen Jahres, « La Basilique », stehen ab Montag zum Verkauf im Ordinariat des Bistums in Freiburg, (Rue de Lausanne 86 à Fribourg), oder per Postbestellung.

Mit dem Bischofsbier beabsichtigt das Bistum jährlich einen « neuen limitierten Jahrgang » zu lancieren, dessen Teilerlös gemeinnützigen Organisationen zugutekommt.

Kommunikationsstelle der Diözese

Links :

PS 1 : Für die Freiburger : unser Bier kann auf Kariyon de Noël bestellt werden!

PS 2 Reportage auf RTS zu „Offrez des Calories pour la Vie!“ vom 29.12.2019. Diese Sendung wurde auf Deutsch übersetzt und am 20.08.2020 auf SRF „Mitenand“ ausgestrahlt!

(PDF-Version)