Gedenken an Papst Franziskus

Nach der Bekanntgabe des Todes von Papst Franziskus am Montag, den 21. April, finden in den Diözesen Lausanne, Genf und Freiburg mehrere Gedenk- und Dankesfeiern statt.

Am Freitag, dem 25. April, um 19.00 Uhr, wird Charles Morerod, Bischof von Lausanne, Genf und Freiburg, in der Kathedrale St. Nikolaus in Freiburg einen zweisprachigen Gottesdienst als Dank für den Dienst des verstorbenen Papstes feiern, in Anwesenheit einer Delegation der Päpstlichen Schweizergarde. Die Feier ist für alle offen.

Am Samstag, dem 26. April, schlägt der Bischof den Seelsorgeeinheiten, Pfarreien und Gemeinschaften seiner Diözese vor, sich der in Rom stattfindenden Beerdigung anzuschliessen, z. B. durch Gebetszeiten oder die Übertragung der römischen Feier auf lokaler Ebene.

Wie in anderen Diözesen steht auch in der Kathedrale St. Nikolaus in Freiburg ein Buch zur Verfügung, in dem eine letzte Ehrerbietung an den Papst hinterlassen werden kann. Gebetsanliegen und Botschaften werden auch online gesammelt, wie auf der Website der Diözese und den Websites einiger Bistumsregionen (VD, GE).

Schliesslich werden den Pfarreien demnächst auch Gebetskarten, die von der Schweizer Bischofskonferenz herausgegeben werden, zur Verteilung zur Verfügung stehen.

Kommunikationsstelle der Diözese

(PDF-Version der Mitteilung)


Andere Feiern in der Diözese:

Donnerstag, 24. April

  • Gebetswache um 18.00 Uhr, Pfarrkirche Gurmels (FR)
  • Messe um 19.00 Uhr, Pfarrkirche Fleurier (NE)

Freitag, 25. April

  • Gebetswache um 18.00 Uhr, Pfarrkirche Bon Pasteur, Puplinge (GE)
  • Gebetswache um 19.00 Uhr, Kirche St-Pierre, Yverdon (VD)
  • Messe um 10.00 Uhr, Kirche Ste-Rita, Bellevue (GE)
  • Gebetswache um 19.00 Uhr, chapelle de Rivaz, Estavayer-le-Lac (FR)
  • Messe um 18.15 Uhr, Basilique Notre-Dame de l’Assomption (NE)

Samstag, 26. April

  • Messe um 8.00 Uhr, Basilique Notre-Dame de Genève (GE)
  • 9.00 Uhr, Rosenkranzgebet, 9.45 Uhr: Übertragung der Beerdigung, Pfarrkirche Promasens (FR)
  • 10.00 Uhr: Übertragung der Beerdigung, anschliessend Messe, Kirche Notre-Dame de la Paix, La Chaux-de-Fonds (NE)
  • Übertragung der Beerdigung, anschliessend Messe, Pfarrkirche, Peseux (NE)
  • Messe um 17.15 Uhr, Pfarrkirche Albeuve (FR)
  • Messe um 17.30 Uhr, Pfarrkirche Notre-Dame de l’Immaculée, Payerne (VD)

Sonntag, 27. April

  • Messe um 20.00 Uhr und Gebetswache um 21.00 Uhr, Basilique Notre-Dame, Lausanne (VD)
  • Messe (auf Portugiesisch) um 16.00 Uhr, Pfarrkirche Ste Clotilde (GE)

Auf nationaler Ebene (Schweizer Bischofskonferenz):

Mgr. Jean-Marie Lovey, Bischof von Sion, wird als Vertreter der Schweizer Bischofskonferenz an der Beerdigung in Rom teilnehmen.

Am Dienstag, 29. April, um 18 Uhr findet in in der Dreifaltigkeitskirche in Bern eine Messe zum Gedenken an Papst Franziskus statt.

Gebetskarten, Fürbitten, Dossier

Fastenaktion

22. und 29.03.2026

Das Fastenopfer ist das Hilfswerk der Katholiken in der Schweiz. Es unterstützt etwa 350 Projekte in 16 Ländern in Afrika, Asien und Lateinamerika. Es hilft Gemeinschaften vor Ort, deren Mitglieder gemeinsam versuchen, ihre Lage zu verbessern, ihre Rechte zu verteidigen und ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Diese Hilfe wird getragen von einem nationalen Engagement hier in der Schweiz und einem internationalen zugunsten einer gerechteren Entwicklungspolitik.

Diözesane Weiterbildung 2024-2025: „Wagen wir den Wandel! Was tun wir also jetzt?“

Die diözesane Weiterbildung, die im Mai 2024 begonnen hat, wurde am Donnerstag, den 13. und Freitag, den 14. Februar fortgesetzt. Nach Überlegungen auf lokaler Ebene (13.02.) fand eine diözesane Versammlung in Renens statt (14.02.).

Rückblick auf diese Tage:

Ebenfalls zu lesen:

Welttag der Kranken 2025: Brief an alle kirchlich Engagierten

Brief des Bischofsrats Gesundheitswesen zum Welttag der Kranken 2025

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Engagierte

Am 11. Februar begeht die katholische Kirche zum 33. Mal den Tag der Kranken. An diesem Tag werden Menschen rund um den Globus ins Zentrum gestellt, die unter Krankheit und körperlichen Gebrechen leiden. Ebenso denkt die Kirche an deren Angehörige und an alle, die sich mit Hingabe und Mitgefühl um sie kümmern.

Anlässlich des Tags der Kranken wendet sich Papst Franziskus mit einer eindringlichen Botschaft an uns. Er fordert jeden Einzelnen auf – Kranke, Pflegende, Angehörige, Seelsorgende und alle Menschen, die sich anderen annehmen – seine Rolle und seine Verantwortung wahrzunehmen in unserer Gesellschaft. Und das nicht allein, sondern gemeinsam. Er spricht uns zu: «Euer gemeinsamer Weg ist in der Tat ein Zeichen für alle, ein Lobgesang auf die Menschenwürde, ein Lied der Hoffnung, das weit über die Zimmer und Betten der Pflegestätten, in welchen ihr euch befindet, hinausklingt.»

Im Geist des Jubiläumsjahrs 2025 legt Papst Franziskus den Fokus auf die Hoffnung. Auf eine Hoffnung, die sich selbst in unserer geteilten Ohnmacht zeigt, in der Ohnmacht der Kranken, der Angehörigen und in der Machtlosigkeit aller, die für andere sorgen. Es ist die Hoffnung, die uns zu der Quelle unseres Glaubens führt, zum Osterereignis schlechthin: «Der Auferstandene geht an unserer Seite.»

Papst Franziskus ermutigt uns, die Schönheit und die Bedeutung der zwischenmenschlichen Begegnungen am Krankenbett zu erfassen und sie in unserer Seele und in unserem Herzen zu verankern, um sie nicht zu vergessen. In diesen Begegnungen können wir ein hoffnungsvolles Licht erfahren, kranke Menschen lehren uns wahrhaftig zu leben.

In diesem Sinne richtet der kürzlich eingerichtete «Bischofsrat Gesundheitswesen» diese Worte an alle, die sich auf die eine oder andere Weise um Kranken kümmern. Möge dieser weltweite Tag der Kranken eine Zeit des Innehaltens und der Erneuerung sein, in der wir in den geteilten Erfahrungen – auch in den leidvollen –, die lebendige Gegenwart Christi erkennen können.

Für weitere Informationen über die Arbeit des «Bischofsrats Gesundheitswesen» konsultieren Sie bitte die Website der Diözese. Die Botschaft von Papst Franziskus anlässlich des 33. Tages der Kranken können Sie auf der Website von Vatican News nachlesen.

Möge der gute und barmherzige Gott, der an unserer Seite geht, uns unterstützen und uns helfen, in der Hoffnung zu wachsen und diese voll und ganz anzunehmen, damit sie unsere Wege erleuchtet und uns gemeinsam im Licht des Auferstandenen voranschreiten lässt.

Mit dem besten Wünschen

Bischofsrat Gesundheitswesen

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Unabhängige Opferberatung seit Anfang Januar 2025 schweizweit in Kraft

Im Verlauf von 2025 setzt die römisch-katholische Kirche neue Kooperationen, Standards und Abläufe in Kraft, um sexuellen Missbrauch und dessen Vertuschung zu verhindern und Opfer überall in der Schweiz professionell zu unterstützen: Seit Anfang Jahr bieten die kirchlichen Meldestellen keine eigene Opferberatung mehr an, sondern verweisen konsequent an die kantonal anerkannten Opferberatungsstellen, wo Betroffene unabhängige Unterstützung und Beratung erhalten. Ein Leitfaden zur Führung von Personaldossiers und ein wissenschaftlich abgestütztes Assessment für angehende Seelsorgende schaffen im Personalmanagement Voraussetzungen, um Risiken zu minimieren. Sie werden im Lauf des Jahres eingeführt. Die nationale Dienststelle Missbrauch im kirchlichen Kontext verfügt seit Anfang Januar über mehr Ressourcen, um die Konkretisierung und Umsetzung des ganzen Massnahmenpakets voranzubringen.

Bischof Charles Morerod gibt Einzelheiten zu seiner Wahl bekannt

Die am 4. Dezember bekannt gegebene Wahl von Charles Morerod, Bischof von Lausanne, Genf und Freiburg, zum Präsidenten der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) hat einige Reaktionen bestimmter Medien hervorgerufen. Der Bischof erklärt sich:

„Nachdem ich zum Präsidenten der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) gewählt wurde, erhalte ich Fragen, was übrigens recht erfreulich ist. Ich greife einige davon auf:

  • Man hat mich gewählt, weil ich, insbesondere angesichts des Alters mehrerer Konferenzmitglieder, der einzige Wählbare war. Das ist richtig. Man hätte auch einen anderen Bischof “postulieren können. Ich möchte ergänzen, dass die Wahl nicht problematisch war.
  • Gewisse Leute stellen sich Fragen zur teilweisen Kommunikation bezüglich des Briefes aus Rom, den ich nach Abschluss einer kanonischen Untersuchung erhalten habe. Wir haben eine Zusammenfassung des Briefes gegeben, aber dessen Nichtveröffentlichung lässt offensichtlich auf eine Vertuschung schliessen. Zunächst haben die betroffenen Bischöfe gemeinsam beschlossen, nicht zu veröffentlichen, da man Gefahr laufen würde, immer veröffentlichen zu müssen, was aus Rom kommt. Nach einer Diskussion in der SBK veröffentlichte ich den Brief, der an mich persönlich gerichtet war. Darin finden sich sowohl Vertrauensbeweise als auch zwei Vorwürfe.
  • Das Vertrauen bezieht sich auf die Abwesenheit von Vertuschung und bestätigt im Übrigen, was der Generalstaatsanwalt des Kantons Freiburg nach einem Dialog mit seinen Westschweizer Kollegen veröffentlicht hatte. Im Brief wird mir für meine Nähe zu den Opfern gedankt.
  • Man wirft mir vor, dass ich nicht immer eine kanonische Untersuchung eingeleitet habe: Das ist wahr. Etwa vier Monate, nachdem ich Bischof geworden war, traf ich mich mit Opfern, die mir sagten, dass sie den internen Verfahren der Kirche nicht mehr trauten und die Einrichtung einer unabhängigen Kommission forderten. Ich half ihnen in der Tat bei der Einrichtung der CECAR und berücksichtigte ihre Anmerkungen zu den internen Verfahren, indem ich mich an die Justiz des Staates wandte. In Verbindung mit den Forderungen der Opfer sage ich auch seit fast zehn Jahren, dass ich Beschwerden an die Justiz weiterleiten werde, auch wenn das Opfer dies nicht möchte, um weitere Opfer zu vermeiden.
  • Ein weiterer Vorwurf, der mir gemacht wird, ist, dass ich bei der Anstellung von Mitarbeitenden kein gutes Urteilsvermögen hatte. Dies betrifft derzeit den Generalvikar Bernard Sonney. Ich hatte seit meiner letzten Mitteilung zu diesem Thema Gelegenheit, mit dem Unterzeichner des Briefes, Kardinal Prevost, über Generalvikar Sonney zu sprechen. Generalvikar Sonney fragt, wie er sich gegen eine Beschuldigung verteidigen könne, die er nicht genau kenne, und wie man eine Verjährung für ein an einen erwachsenen Mann gerichtetes Wort aufheben würde. Nach den Angaben von Kardinal Prevost erfuhr ich, dass Generalvikar Sonney kein Vergehen vorgeworfen wurde und dass es von der Entscheidung des Bischofs abhinge, ihn im Amt zu belassen. Da eine Strafe rechtlich nicht gerechtfertigt ist, setzt Bernard Sonney seinen Dienst als Priester fort und wir werden gemeinsam sehen, welche Form diese Wiederaufnahme haben wird. Das bedeutet keineswegs, ein Leiden zu vergessen, das aus mehreren Gründen, darunter dieses wenig bekannte Wort, auch nach Jahrzehnten noch besteht.“

Links:

Kommunikationsstelle der Diözese

(PDF-Version der Mitteilung)

Bischof Charles Morerod zum Präsidenten gewählt

Bischof Morerod wurde am 4. Dezember 2024 zum Präsidenten der Schweizer Bischofskonferenz gewählt. Er wird diese Aufgabe am 1. Januar 2025 antreten.

Dies ist seine zweite Amtszeit an der Leitung der SBK (er war von 2013-2015 Vizepräsident und von 2016-2018 Präsident der SBK). Er wird an der Seite von Joseph Maria Bonnemain, Bischof von Chur, Vizepräsident, und Josef Stübi, Weihbischof der Diözese Basel, drittes Mitglied des Präsidiums, arbeiten.

Pressemitteilung der SBK vom 04.12.2024

Adventskonzert

Mgr Charles Morerod, Bischof von Lausanne, Genf und Freiburg, freut sich, Sie zu einem „Adventsfenster- Konzert “ einzuladen am Donnerstag, den 19. Dezember um 18.30 Uhr oder 21 Uhr im Bischofsordinariat von Freiburg (Lausannegasse 86):

« Oratorio de Noël » (45 min) by Primasch & Les Bâtards

Anschliessend wird ein Glühwein serviert (draussen)

Bitte bestätigen Sie Ihre Anwesenheit und die Anzahl der Begleitpersonen, unter

026 347 48 50 / reception@diocese-lgf.ch

Flyer