Am Mittwoch, 18. November 2026, dem Europäischen Tag zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch, lädt Charles Morerod, Bischof von Lausanne, Genf und Freiburg, alle Interessierten zu einem gemeinsamen Gebet und einer Zeit der Besinnung in die Kirche St-Maurice, in Freiburg, um 9 Uhr ein. Im Mittelpunkt steht die Solidarität mit den Menschen, die sexuellen Missbrauch erfahren haben.
Dieser Gebetstag wurde von der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) ins Leben gerufen und wird künftig jedes Jahr am 18. November begangen. Er greift den Aufruf von Papst Franziskus auf, die Betroffenen sexuellen Missbrauchs, insbesondere innerhalb der Kirche, niemals zu vergessen.
Auch die Seelsorgeeinheiten, Pfarreien, Sprachmissionen und religiöse Ordensgemeinschaften sind herzlich eingeladen, sich dieser Initiative anzuschliessen – sei es durch die Teilnahme am gemeinsamen Gebet oder durch die Gestaltung einer eigenen Gebetszeit an ihrem jeweiligen Ort.
Der Gebetstag steht allen Menschen offen, unabhängig von ihrer religiösen Zugehörigkeit oder Weltanschauung. Er soll Raum schaffen für Erinnerung, Solidarität und die Anerkennung des erlittenen Leids. Zugleich erinnert er daran, dass das Gebet weder die Aufklärung der Geschehnisse noch die Gerechtigkeit oder die notwendigen Massnahmen zur Prävention von Missbrauch und zum Schutz der Menschen ersetzen kann.
Zur Gestaltung dieses Tages stellt die SBK den Pfarreien und Gemeinschaften Fürbitten und liturgische Texte zur Verfügung.
Praktische Informationen
- Datum: Mittwoch, 18. November 2026
- Ort: Kirche St. Maurice, Rue de la Lenda 1, 1700 Freiburg (gebührenpflichtige Parkplätze in der Nähe)
- Uhrzeit: 9 Uhr
- Teilnahme: Die Feier steht allen Interessierten offen. Auch Medienschaffende sind herzlich willkommen.
Diözesane Kommunikationsstelle