Unterstützung für Seelsorgeprojekte

Kollekte am Eidgenössischen Bettag (Innere Mission)

Dir Pfarreien und kirchlichen Einrichtungen der Schweiz befinden sich in unterschiedlichen finanziellen Situationen; die ärmsten unter ihnen haben oft nicht die Möglichkeit, ihre Seelsorgeprojekte umzusetzen.

Diese Kollekte am Eidgenössischen Bettag, die von der Inneren Mission organisiert wird, ist eine Geste der Solidarität innerhalb der katholischen Kirche unseres Landes. Der Ertrag wird an bedürftige Ortsgemeinden ausgerichtet, damit sie ihre Wohltätigkeitsarbeit leisten können.

Kantonale Caritasverbände (Waadt, Genf, Freiburg, Neuenburg)

Caritas setzt sich dafür ein, eine gerechte, tolerante und solidarische Gesellschaft zu fördern. Ihre Aufgabe ist es, Einzelne und Familien, die in sozialen Schwierigkeiten leben, aufzunehmen, zu begleiten und zu vertreten. 

Caritas bietet an: soziale Sprechstunden und individuelle Betreuung für Einzelne oder Familien, die vor finanziellen oder persönlichen Schwierigkeiten stehen; ein rechtlicher und sozialer Beratungsdienst für Asylsuchende und andere Programme für die soziale und berufliche Wiedereingliederung. Zudem gibt es die Caritas-Läden, die für von Armut betroffene Menschen offen sind und ihnen Grundprodukte anbieten, die 30 bis 50% günstiger sind als in den normalen Geschäften.

Das Ergebnis der Kollekten ist generell für den missionarischen Auftrag von Caritas bestimmt.

Der Peterspfennig

Diese Kollekte besteht in einem Beitrag der Katholiken unserer Diözese zu den Finanzen des Vatikans für den Betrieb der Universalkirche.

 

Der Beitrag zu den Werken der Wohltätigkeit des Nachfolgers Petri ist ein wesentliches Element. Durch ihre Spenden zum Peterspfennig beteiligen sich die Katholiken an deren Aktionen, vor allem zugunsten von armen Diözesen, bedürftigen religiösen Einrichtungen und Gläubigen in grossen Schwierigkeiten (Arme, vernachlässigte Kinder, Opfern von Kriegen oder Naturkatastrophen, Geflüchtete etc.)

Beratungsdienst für Eltern

(Die Kollekte wird nur im deutschsprachigen Teil des Kantons Freiburg durchgeführt) 

Der Verein «Mütter- und Väterberatung des Sensebezirks» wurde ursprünglich von kirchlichen Kreisen gegründet und bietet jungen Eltern professionelle Unterstützung und Beratung. Er hat seinen Sitz im Sensebezirk und organisiert auf Wunsch gratis Hausbesuche oder Sprechstunden für Eltern (von Kleinkindern bis zu fünf Jahren). Wir bitten Sie um Unterstützung für diesen Verein, der von Spenden und Fördermitteln lebt.

Katholische Medien (Mediensonntag)

Die Begünstigten der Kollekte am Mediensonntag sind vor allem die katholischen Medienzentren von Lausanne (cath.ch), Zürich (kath.ch) und Lugano (catt.ch): Mithilfe von professionellen Journalisten vermitteln diese Zentren der Öffentlichkeit (katholisch oder nicht) Informationen über das Leben der Kirche und der religiösen Gemeinschaften in der Schweiz und in der Welt und über den Vatikan. Mit der Kollekte werden auch der von der Bischofskonferenz verliehene Medienpreis finanziert, der in jeder Sprachregion verliehene Good-News-Preis sowie die Aktivitäten der Medienkommission der Schweizer Bischofskonferenz.

Link

Caritas Schweiz

Caritas führt in mehr als 50 Ländern der Welt Projekte durch. Dies ist nur dank des soliden Netzwerks von kirchlichen und Laienorganisationen möglich, auf das sich Caritas stützen kann. Ein Grundprinzip dieser Arbeit ist gerade der Grundsatz der Partnerschaft mit den zuständigen Akteuren vor Ort.

Caritas setzt sich überall auf der Welt dafür ein, dass der Hunger beseitigt wird und alle Menschen zumutbare Lebensbedingungen haben können.

Die Kollekte ist nicht an konkrete Projekte gebunden, sodass Caritas Schweiz die gesammelten Gelder gezielt dort einsetzen kann, wo die Hilfe am nötigsten ist.

Zukünftige Priester

Diese Kollekte dient vor allem dazu, Stipendien zu finanzieren. Es kommt immer mehr vor, dass Seminaristen, die eine Zweitausbildung machen, keine Beihilfe vom Staat erhalten.

 

Diese Stipendien sind vorrangig, aber nicht nur für Seminaristen bestimmt. Es werden auch junge Leute unterstützt, die ein Jahr der Berufsfindung im Hinblick auf den Priesterberuf absolvieren, oder auch Priester, die ihre Ausbildung durch weiterführende Studien ergänzen.

Christen im Heiligen Land

Die Kollekte zugunsten der Christen im Heiligen Land ist ein Zeichen der Solidarität, mit dem konkret Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und älteren Menschen, die im Heiligen Land leben, geholfen werden kann. Es ist ein lebenswichtiger Beitrag zum Leben der Bewohnerinnen und Bewohner des Landes der Bibel, die ihren Mut aus ihrem tiefen Glauben schöpfen, um die täglichen Schwierigkeiten zu meistern. 50% dieser Kollekte werden an das Kommissariat von Terre Sainte Freiburg bezahlt und 50% an den Schweizerischer Heiligland-Verein.

Vonseiten des Kommissariats von Terre Sainte handelt es sich um Erziehungs-und Hilfsprojekte (Unterstützung für taubstumme und behinderte Kinder, Hilfe für ältere Menschen, Schule für alle), die Errichtung von Nothilfezentren in den politisch instabilen Gegenden (Syrien, Gazastreifen etc.) sowie den Unterhalt von Gebäuden (Restaurierung des Hauses Mariens, Rettung der Heiligtümer im Heiligen Land). 

Vonseiten des Schweizer Vereins von Terre Sainte werden die Projekte für Stipendien für Studenten benutzt oder für die soziale und seelsorgerische Arbeit in den Pfarreien und Waisenhäusern. Die betroffenen Länder sind Libanon, Palästina, Israel, Syrien, Ägypten und Irak.

Fastenopfer

Das Fastenopfer ist das Hilfswerk der Katholiken in der Schweiz.

Es unterstützt etwa 350 Projekte in 16 Ländern in Afrika, Asien und Lateinamerika.

Es hilft Gemeinschaften vor Ort, deren Mitglieder gemeinsam versuchen, ihre Lage zu verbessern, ihre Rechte zu verteidigen und ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Diese Hilfe wird getragen von einem nationalen Engagement hier in der Schweiz und einem internationalen zugunsten einer gerechteren Entwicklungspolitik.

Jugendkollekte Deutschfreiburg

(Die Kollekte wird nur im deutschsprachigen Teil des Kantons Freiburg durchgeführt.) 

Die Kollekte zugunsten der Jugend wird von der Deutschschweizerische Ordinarienkonferenz (DOK) empfohlen. Sie hat zum Ziel, Projekte, Initiativen und Begegnungen von Jugendlichen auf regionaler oder nationaler Ebene zu unterstützen, etwa für ein Sommerlager, das Festival Adoray, die Begegnungen WJT oder andere Initiativen, die über die Ebene der Pfarrei hinausgehen. 

Bei den Begegnungen finden die Jugendlichen neue Motivationen, um die Herausforderungen der Gesellschaft zu meistern und ihren Anforderungen gerecht zu werden. Sie teilen ihre Suche nach dem Sinn des Glaubens und wachsen gemeinsam im Glauben. Die Rolle der Jugend in der Kirche ist ein wichtiger Bestandteil des kirchlichen Lebens.