Vision und Werte: Stärkung der nachhaltigen Verwaltung von Institutionen und Infrastrukturen
Die Verwaltung der Institutionen und Infrastrukturen berücksichtigt Nachhaltigkeitskriterien, was ihre Kohärenz und Glaubwürdigkeit stärkt.
Die zunehmende Synodalität in der Verwaltung ihrer sozialen, wirtschaftlichen und politischen Organisation ermöglicht es der Kirche, sich auf lokaler, regionaler und globaler Ebene angemessener einzubringen und ökologisch wirksamer zu sein.
Strategisches Ziel
- Die 240 Pfarreien, Diözesanhäuser, religiösen Gemeinschaften und das Bistum integrieren mindestens sechs Nachhaltigkeitskriterien in die Verwaltung ihrer Einrichtungen und Infrastrukturen (H2).
- 15 % der Pfarreien streben eine Zertifizierung mit dem Label „Coq Vert” an und/oder melden sich für die Öko-Diagnose von EcoEglise an (H2-H3).
- Bei allen Renovierungen oder Neubauten innerhalb der Pfarreien der Diözese werden die höchsten Nachhaltigkeitskriterien angewendet (H3).
- Die soziale und wirtschaftliche Organisation sowie das politische Engagement aller Akteure innerhalb der Kirche werden synodal nach dem Vorbild des Gesprächs im Heiligen Geist betrachtet (H3).
Bestandsaufnahme
Was wurde in Ihrer Gemeinde (Pfarrei, Kirche usw.) bereits umgesetzt? Sie können diese Bestandsaufnahme mithilfe der Öko-Diagnose von EcoEglise durchführen, die dieselben Handlungsfelder wie die hier aufgeführten behandelt.
Handlungsfeld
In welchem Teilbereich (Infrastruktur, Gebäude, Governance) möchten Sie Veränderungen vornehmen? Sie können einen bestimmten Teilbereich auswählen oder Maßnahmen aus allen drei Teilbereichen wählen.
Zu erreichende Ziele
Welche Ergebnisse möchten Sie erzielen? Setzen Sie sich ein Ziel, das zur Verwirklichung des oben beschriebenen strategischen Ziels beiträgt.
Zu mobilisierende Ressourcen
Welche Mittel können Sie mobilisieren oder einsetzen, um Ihr Ziel zu erreichen?
Planung
Was sind die wichtigsten Etappen und wie viel Zeit nehmen Sie sich für dieses Projekt?
Beispiele für mögliche Maßnahmen
Wir schlagen Ihnen drei mögliche Massnahmen für jeden Teilbereich vor. Zu jedem Massnahmenvorschlag nennen wir Ihnen die zu erwartenden Vorteile. Ausserdem stellen wir Ihnen Ideen für Ressourcen zur Verfügung.
- Handlungs-möglichkeiten
- Vorteile
- Mögliche Ressourcen
Sensibilisierung der Mitglieder der Kirchgemeinderäte für mögliche Lösungen zur Energieoptimierung von Gebäuden und Infrastrukturen
- Verbesserung der Energieeffizienz von Energieerzeugungs-, -verteilungs- und -verbrauchssystemen
- Senkung der Heizkosten
- Entscheidung für erneuerbare Energien
- Umstellung auf umweltbewusstes Verhalten im Alltag
- Praktischer Leitfaden für Kirchgemeinden von Oeco
- Das Programm Gebäude des Bundesamtes für Umwelt
Eine Gruppe von Personen bilden, die im Umweltmanagement von Kirchen für die Umwelt (oeku) geschult sind, um kirchliche Einrichtungen bei der Durchführung einer Energieanalyse zu begleiten.
Über geschulte Fachkräfte verfügen, die eine Energiebilanz erstellen können
- Kirchen für die Umwelt (oeku)
- Kontakt zum Koordinator in der Deutschschweiz: Andreas Frei
Massnahmen zur Förderung des synodalen Engagements innerhalb der Kirche einführen oder weiterführen
- Lernen, zuzuhören, gemeinsam zu unterscheiden und zu entscheiden
- Lernen, gemeinschaftliche Führung, Mitverantwortung und die Beteiligung aller umzusetzen
- Die Liturgie grundlegend erneuern und sie als Schmelztiegel der Synodalität entdecken, als Ort der Gemeinschaft aller Getauften, die vom Herrn versammelt sind
- Die missionarische Berufung aller Getauften wiederentdecken
- Die Stimme der Armen hören, die im Mittelpunkt des synodalen Lebens steht
Beitrag der Diözese Lausanne, Genf und Freiburg zur universellen synodalen Konsultation