{"id":39237,"date":"2026-10-20T11:50:31","date_gmt":"2026-10-20T09:50:31","guid":{"rendered":"https:\/\/diocese-lgf.ch\/?p=39237"},"modified":"2026-10-20T12:22:01","modified_gmt":"2026-10-20T10:22:01","slug":"kommunikation-zu-den-ergebnissen-der-kanonischen-visitationen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/diocese-lgf.ch\/de\/kommunikation-zu-den-ergebnissen-der-kanonischen-visitationen\/","title":{"rendered":"Kommunikation zu den Ergebnissen der kanonischen Visitationen"},"content":{"rendered":"<div class=\"pf-content\">\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"39237\" class=\"elementor elementor-39237 elementor-39236\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-365422e e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"365422e\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-5c814f5 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"5c814f5\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gemeinsame Erkenntnisse der kanonischen Visitationen in den Bistumsregionen als Grundlage f\u00fcr die weitere Zusammenarbeit<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Im Fr\u00fchjahr 2026 wurden in den f\u00fcnf Bistumsregionen des Bistums Lausanne, Genf und Freiburg kanonische Visitationen durchgef\u00fchrt. Im Mittelpunkt standen die Leitung und Organisation der Bistumsregionen sowie deren Beziehungen zu den di\u00f6zesanen und administrativen Gremien. Die Visitationen dienten nicht dazu, s\u00e4mtliche pastoralen T\u00e4tigkeiten zu beurteilen. Deshalb fand auch keine allgemeine Befragung der Seelsorgenden statt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Visitationen erm\u00f6glichten einen Blick von aussen auf die bestehenden Strukturen und Abl\u00e4ufe, deren Einordnung vor dem Hintergrund der jeweiligen regionalen Gegebenheiten sowie die Ber\u00fccksichtigung der Sichtweisen der Bisch\u00f6flichen Beauftragten. Dabei zeigten sich unterschiedliche Ausgangslagen: Neuenburg verf\u00fcgt \u00fcber eine vergleichsweise schlanke und gut funktionierende Organisation; Genf befindet sich nach mehreren Ver\u00e4nderungen weiterhin in einem Prozess des Wiederaufbaus; im Kanton Waadt gestaltet sich das Zusammenspiel zwischen der pastoralen Leitung und den Verwaltungsstrukturen komplexer und ist von Spannungen gepr\u00e4gt; die beiden Bistumsregionen von Freiburg stehen insbesondere vor den Herausforderungen des dualen Systems.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Urspr\u00fcnglich war diese Mitteilung f\u00fcr den Beginn des neuen Pastoraljahres vorgesehen. Sie erfolgt nun nach mehreren Etappen der Berichterstattung und des Austauschs. Der Gesamtbericht der Visitator\/innen wurde im Juni vorgestellt. Im September wurden die detaillierten R\u00fcckmeldungen gemeinsam mit den regionalen Verantwortlichen vertieft. Auf dieser Grundlage konnten die wichtigsten gemeinsamen Erkenntnisse herausgearbeitet werden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Unterschiedliche Ausgangslagen, gemeinsame Herausforderungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Trotz ihrer Besonderheiten verf\u00fcgen die Bistumsregionen \u00fcber gemeinsame St\u00e4rken: das Engagement und die Kompetenzen der Mitarbeitenden sowie die Solidarit\u00e4t und die Verbundenheit mit dem Auftrag der Kirche.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gleichzeitig zeigen die Visitationen \u00e4hnliche Handlungsbed\u00fcrfnisse auf: Verantwortlichkeiten kl\u00e4ren, Priorit\u00e4ten deutlicher festlegen, bestimmte Abl\u00e4ufe vereinfachen und die Zusammenarbeit zwischen pastoralen, administrativen und finanziellen Gremien verbessern.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>M\u00f6gliche Ans\u00e4tze f\u00fcr die n\u00e4chsten Schritte<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mehrere Vorschl\u00e4ge aus den Bistumsregionen zeigen konkret auf, welche Themen weiterbearbeitet werden k\u00f6nnten:<\/p>\n<ol>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><u> Pastorale Leitung, Verwaltung und Finanzen besser aufeinander abstimmen.<\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenn die pastorale Verantwortung und die finanziellen Mittel bei unterschiedlichen Instanzen liegen, k\u00f6nnen sich die Zusammenarbeit und die Entscheidungswege erschweren. Ohne das duale System als solches infrage zu stellen, k\u00f6nnte ein Ansatz darin bestehen, die Schnittstellen zwischen den Bistumsregionen und den administrativen Strukturen verbindlicher zu regeln. Dazu geh\u00f6ren die jeweiligen Zust\u00e4ndigkeiten, die Gef\u00e4sse f\u00fcr den Dialog, die Entscheidungsverfahren sowie die Kl\u00e4rung von Meinungsverschiedenheiten.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li style=\"font-weight: 400;\"><u> Bestimmte Abl\u00e4ufe vereinfachen.<\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mehrere Bistumsregionen weisen auf die Vielzahl an Sitzungen und den hohen administrativen Aufwand hin. Es k\u00f6nnte deshalb sinnvoll sein zu pr\u00fcfen, welche Gremien unverzichtbar sind, welche zusammengelegt oder entlastet werden k\u00f6nnen und welche Entscheidungen direkt auf der zust\u00e4ndigen Ebene getroffen werden k\u00f6nnen, ohne sie systematisch an \u00fcbergeordnete Stellen weiterzuleiten.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li style=\"font-weight: 400;\"><u> Kl\u00e4ren, wer wof\u00fcr zust\u00e4ndig ist und wer welche Entscheidungen trifft.<\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mehrere Bistumsregionen w\u00fcnschen sich einen gemeinsamen Rahmen f\u00fcr die Funktion der bisch\u00f6flichen Beauftragten. Eine Stellenbeschreibung, die sich an die regionalen Gegebenheiten anpassen l\u00e4sst, k\u00f6nnte den Auftrag, die Verantwortlichkeiten, die delegierten Befugnisse und die Verfahren zur Kl\u00e4rung strittiger Fragen pr\u00e4zisieren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dass diese Funktion auch von nichtordinierten Seelsorgenden oder Diakonen wahrgenommen wird, ist noch relativ neu und ver\u00e4ndert die Rollenverteilung, die historisch mit dem Amt des Bischofsvikars verbunden war. Deshalb ist es wichtig, die jeweiligen Aufgaben und Zust\u00e4ndigkeiten von nichtordinierten Seelsorgenden und Klerikern sowie die Beziehungen zwischen dem Bischof, den bisch\u00f6flichen Beauftragten, den Pfarrern, den Seelsorgeteams und den administrativen Strukturen zu kl\u00e4ren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die \u00dcberlegungen k\u00f6nnten sich auch auf die Rolle der beratenden Gremien und der gemeinsamen Meinungsbildung bei der Vorbereitung von Entscheidungen erstrecken. Dabei gilt es, deutlicher zwischen Konsultation, Konsensfindung und Entscheidungsfindung zu unterscheiden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Weitere Ans\u00e4tze wurden ebenfalls genannt: den Informationsfluss verbessern, die Verantwortlichen in ihren Aufgaben begleiten, die Zusammenarbeit und die gemeinsame Nutzung von Ressourcen zwischen den Regionen f\u00f6rdern sowie eine bessere Nachverfolgung der Entscheidungen sicherstellen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Entscheidend wird sein, klare Priorit\u00e4ten zu setzen, statt zus\u00e4tzliche Strukturen und Verfahren zu schaffen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Wie geht es weiter?<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Diese Erkenntnisse bilden eine gemeinsame Arbeitsgrundlage. Die identifizierten Ans\u00e4tze sollen zusammen mit den Bistumsregionen gepr\u00fcft und priorisiert werden. Dabei sind die jeweiligen regionalen Gegebenheiten und die verf\u00fcgbaren Ressourcen zu ber\u00fccksichtigen. Wie die Umsetzung konkret erfolgen soll, bleibt noch festzulegen. Das Projekt wird von Frau Sabrina Penel, Beauftragte f\u00fcr Kommunikation und Wandel, betreut.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Im Sinne eines synodalen Miteinanders laden die Visitationen dazu ein, den Dialog fortzusetzen, voneinander zu lernen und dort, wo es notwendig ist, bestehende Praktiken und Strukturen weiterzuentwickeln. So sollen mehr Kr\u00e4fte f\u00fcr den eigentlichen Auftrag der Kirche frei werden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Visitationen bieten auch Gelegenheit, den bisch\u00f6flichen Beauftragten, ihren engsten Mitarbeitenden sowie allen Personen zu danken, die zu diesem Prozess beigetragen haben. Sie nehmen ihre Aufgaben unter anspruchsvollen Bedingungen wahr. Umso wichtiger sind klare Auftr\u00e4ge und eine angemessene Begleitung der Verantwortlichen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Ein gemeinsames Ziel: besser zusammenarbeiten, um den Auftrag der Kirche besser erf\u00fcllen zu k\u00f6nnen.<\/strong><\/p>\n<p>(<em><a href=\"https:\/\/diocese-lgf.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/20261020_CP_retour-_visites_canoniques_d.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">PDF-Version der Mitteilung<\/a>)<\/em><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gemeinsame Erkenntnisse der kanonischen Visitationen in den Bistumsregionen als Grundlage f\u00fcr die weitere Zusammenarbeit Im Fr\u00fchjahr 2026 wurden in den f\u00fcnf Bistumsregionen des Bistums Lausanne, Genf und Freiburg kanonische Visitationen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":39247,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":"","_members_access_role":[],"_members_access_error":""},"categories":[41,217,223,115,218,16,114],"tags":[],"class_list":["post-39237","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktualitat","category-article-de","category-articles-fr-de","category-hauptmenu","category-homagepage-de","category-homepage-de","category-mitteilungen"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/diocese-lgf.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/39237","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/diocese-lgf.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/diocese-lgf.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/diocese-lgf.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/diocese-lgf.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=39237"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/diocese-lgf.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/39237\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":39259,"href":"https:\/\/diocese-lgf.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/39237\/revisions\/39259"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/diocese-lgf.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/39247"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/diocese-lgf.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=39237"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/diocese-lgf.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=39237"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/diocese-lgf.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=39237"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}