{"id":19801,"date":"2022-10-28T13:10:51","date_gmt":"2022-10-28T11:10:51","guid":{"rendered":"https:\/\/diocese-lgf.emblematik.dev\/?p=19801"},"modified":"2022-10-28T13:15:55","modified_gmt":"2022-10-28T11:15:55","slug":"die-pfarreien-und-religioesen-einrichtungen-sind-dazu-aufgerufen-ihren-energieverbrauch-zu-reduzieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/diocese-lgf.ch\/de\/die-pfarreien-und-religioesen-einrichtungen-sind-dazu-aufgerufen-ihren-energieverbrauch-zu-reduzieren\/","title":{"rendered":"Die Pfarreien und religi\u00f6sen Einrichtungen sind dazu aufgerufen, ihren Energieverbrauch zu reduzieren"},"content":{"rendered":"<div class=\"pf-content\">\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"19801\" class=\"elementor elementor-19801 elementor-19762\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-b22e1df elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"b22e1df\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-24c8b4c\" data-id=\"24c8b4c\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-16de530 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"16de530\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><strong>Das Bistum Lausanne, Genf und Freiburg fordert zu Beginn einer \u00f6kologischen Krise zu einem echten individuellen und kollektiven Wandel auf und bezieht sich dabei auf die 2015 erschienene Enzyklika <\/strong><a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/content\/francesco\/de\/encyclicals\/documents\/papa-francesco_20150524_enciclica-laudato-si.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong><em>Laudato Si\u2019<\/em><\/strong><\/a><strong> des Papstes. Darin ruft der Papst zu einem \u00dcbergang zu mehr Bescheidenheit auf und gibt Pfarreien sowie Religionsgemeinschaften auch einige praktische Tipps.<\/strong><\/p><p><strong>Die Gelegenheit f\u00fcr ein Umdenken<\/strong><\/p><p>Die Energiekrise, die wir derzeit erleben, ist nur die Manifestation eines schon l\u00e4nger andauernden dramatischen Ph\u00e4nomens. Sie zeigt, dass wir nicht bereit sind, auf eine seit Jahrzehnten angeprangerte kritische Situation zu reagieren.<\/p><p>Die Dringlichkeit der Situation r\u00fcttelt uns nun unmittelbar auf. Aber sie hinterfragt nur unsere langfristige Beziehung zu unserer Umwelt. Diese Situation bietet uns Gelegenheit zu handeln, auch mit Blick auf eine tiefere Bewusstwerdung unserer Beziehung zur Sch\u00f6pfung. Das verlangt auch Papst Franziskus in seiner Enzyklika <em>Laudato Si\u2019<\/em> \u00fcber die Sorge f\u00fcr das \u00abgemeinsame Haus\u00bb.<\/p><p>Diese Krise l\u00e4dt uns ein, uns bewusst zu werden, dass die Ressourcen begrenzt sind, dass wir sechs der neun von der Wissenschaft festgelegten planetaren Grenzen \u00fcberschritten haben und dass sich unser Land gegen\u00fcber so vielen anderen in einer sehr privilegierten Position befindet.<\/p><p>Sie l\u00e4dt uns ein, den Weg in Richtung Bescheidenheit einzuschlagen und festzustellen, dass weniger materieller Komfort nicht unbedingt weniger Gl\u00fcck bedeutet, sondern m\u00f6glicherweise die sozialen Verbindungen st\u00e4rkt, wenn wir uns kollektiv organisieren, um unseren \u00f6kologischen Fussabdruck zu verringern.<\/p><p>Sie l\u00e4dt uns auch ein, bei unserem Konsum die Folgen f\u00fcr den Rest der Menschheit im Blick zu haben, denn gewisse L\u00e4nder sind extremen Naturereignissen ausgesetzt, obwohl sie am wenigstens zur Klimaerw\u00e4rmung beitragen. Das Recht auf Nahrung von Millionen Menschen ist in Gefahr.<\/p><p>Nat\u00fcrlich m\u00fcssen wir anders konsumieren, besser konsumieren, \u00fcber erneuerbare Energien nachhaltig konsumieren. Aber das wird nicht ausreichen: Wir m\u00fcssen ganz einfach <em>weniger <\/em>Energie verbrauchen. Diese Bescheidenheit kann Freude und Freiheit mit sich bringen. <em>Die christliche Spiritualit\u00e4t regt zu einem Wachstum mit M\u00e4ssigkeit an<\/em>, ruft uns der Papst in Erinnerung.<\/p><p>Die Umst\u00e4nde laden uns dazu ein, uns auf das Wesentliche zu konzentrieren, neue Organisationsformen, neue Lebensweisen auszuprobieren, einen neuen Blick auf unsere Beziehung zu den anderen und zu den Lebewesen zu wagen.<\/p><p><strong>Ein paar praktische Massnahmen \u2013 insbesondere gest\u00fctzt auf die Tipps der Organisationen <\/strong><a href=\"https:\/\/oeku.ch\/ueber-uns\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong><em>oeku, Kirchen f\u00fcr die Umwelt<\/em><\/strong><\/a><strong> und <\/strong><a href=\"https:\/\/ecoeglise.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong><em>EcoEglise<\/em><\/strong><\/a><strong>:<\/strong><\/p><ul><li>Die Heizung der Kirchen und der Pfarreir\u00e4umlichkeiten an die tats\u00e4chlichen Nutzungszeiten anpassen.<\/li><li>Auf das Heizen der ganzen Pfarreizentren oder eines Teils davon verzichten und sich auf die Nutzung einiger Zimmer beschr\u00e4nken.<\/li><li>Die Gottesdienste in einem kleineren Raum durchf\u00fchren, zum Beispiel im Pfarreisaal oder einer benachbarten Kapelle.<\/li><li>Ausserhalb der Nutzungszeit kann die Raumtemperatur in der Kirche auf 8 bis 12\u00b0\u00a0C gesenkt werden.<\/li><li>Das Einrichten einer im Voraus programmierbaren Steuerung hilft, die Anlage bestm\u00f6glich zu nutzen.<\/li><li>Punktuell 5 bis 10 Minuten stossl\u00fcften, anstatt die Fenster in Kippstellung zu lassen.<\/li><li>Gew\u00f6hnliche Gl\u00fchbirnen durch Energiesparlampen ersetzen, die f\u00fcnfmal weniger Strom verbrauchen und eine bis zu achtmal l\u00e4ngere Lebensdauer haben.<\/li><li>Boiler, die nur dem H\u00e4ndewaschen dienen, ausschalten. K\u00fchlschr\u00e4nke, die nicht t\u00e4glich gebraucht werden, ausstecken.<\/li><li>Elektronische Ger\u00e4te nicht im Standby-Modus lassen, wenn sie nicht gebraucht werden; Material anschaffen, um die Ger\u00e4te vom Strom zu trennen (z. B. Steckdosenleiste mit Schalter).<\/li><li>Computer, Bildschirme, Drucker und Fotokopierer in Pausen von \u00fcber 30\u00a0Minuten komplett ausschalten und sie so einstellen, dass sie nach f\u00fcnf Minuten Pause automatisch in Standby gehen.<\/li><li>Bei neuen Ger\u00e4te Kategorie A w\u00e4hlen.<\/li><li>Die Aussenbeleuchtung der Kirche, ihrer Umgebung oder des Gemeindezentrums kann an den tats\u00e4chlichen Bedarf an Licht angepasst werden, indem eine programmierbare Steuerung, Licht- oder Anwesenheitssensoren installiert werden.<\/li><li>Und schliesslich: kommunizieren, was die Pfarrei tut!<ul><li>Pfarreiangeh\u00f6rige sind sich dessen nicht unbedingt bewusst.<\/li><li>Es ist wichtig, den Pfarreiangeh\u00f6rigen mitzuteilen, wieso Energie gespart wird. Die Gr\u00fcnde liegen nicht nur in der Dringlichkeit der derzeitigen Energiekrise, sondern f\u00fcgen sich in die in der Enzyklika <em>Laudato Si\u2019<\/em> geforderte \u00f6kologische Umkehr ein<em>.<\/em><\/li><li>Den Zusammenhang zwischen der konjunkturellen Energiekrise und der chronischen Klimakrise herstellen.<\/li><li>Bescheidenheit und Solidarit\u00e4t m\u00fcssen zusammen betrachtet werden.<\/li><\/ul><\/li><\/ul><hr \/><p>Der Lehrgang \u00abKirchliches Umweltmanagement\u00bb wendet sich an Personen, die ihre Pfarrei oder eine andere Gemeinschaft auf dem Weg zum Umwelt-Label \u00abGr\u00fcner G\u00fcggel\u00bb begleiten m\u00f6chten. Dank den in diesem Lehrgang erworbenen Kenntnisse k\u00f6nnen die Teilnehmenden das Umweltteam einer Pfarrei w\u00e4hrend des ganzen Prozesses koordinieren und beraten. Das Umweltteam ist der Antrieb, um in der Gemeinschaft mit Unterst\u00fctzung der Verantwortlichen Massnahmen und Projekte zugunsten der Umwelt voranzutreiben.<\/p><p>Infos: <a href=\"https:\/\/oeku.ch\/umweltpraxis\/gruener-gueggel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gr\u00fcner G\u00fcggel<\/a><\/p><p>Kontaktperson: Marc Roethlisberger, <a href=\"mailto:roethlisberger@oeku.ch\">roethlisberger@oeku.ch<\/a>, 078 214 05 97 (Mo-Mi)<\/p><hr \/><p><em>EcoEglise<\/em> bietet den Pfarreien und Religionsgemeinschaften eine auszuf\u00fcllende \u00d6ko-Diagnostik rund um f\u00fcnf Themen: Unterricht und Gottesdienste, Geb\u00e4ude, Grundst\u00fccke, Lebensweise sowie lokales und globales Engagement. Eine Gemeinschaft, die das Verfahren einleiten m\u00f6chte, muss eine Gruppe bilden, sich anmelden und dann die \u00d6ko-Diagnostik ausf\u00fcllen. Im Verfahren gibt es fortschreitende Stufen. F\u00fcr jedes Thema werden verschiedene Ressourcen zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/p><p>Info: <a href=\"http:\/\/www.ecoeglise.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>EcoEglise<\/em><\/a><\/p><p>Kontaktperson: Lara-Florine Schmid, <a href=\"mailto:lara-florine.schmid@ecoeglise.ch\">lara-florine.schmid@ecoeglise.ch<\/a><\/p><hr \/><p><u>Kontakt<\/u>:<\/p><p>Doroth\u00e9e Th\u00e9venaz Gygax, bisch\u00f6fliche Beauftragte f\u00fcr die \u00d6kologie, 021 617 88 93<\/p><p>(<em><a href=\"https:\/\/diocese-lgf.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/20221024_CP_sobriete_d.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">PDF-Version der Mitteilung<\/a>)<\/em><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Bistum Lausanne, Genf und Freiburg fordert zu Beginn einer \u00f6kologischen Krise zu einem echten individuellen und kollektiven Wandel auf und bezieht sich dabei auf die 2015 erschienene Enzyklika Laudato [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":19781,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[41,115,16,114],"tags":[],"class_list":["post-19801","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktualitat","category-hauptmenu","category-homepage-de","category-mitteilungen"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/diocese-lgf.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19801","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/diocese-lgf.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/diocese-lgf.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/diocese-lgf.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/diocese-lgf.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=19801"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/diocese-lgf.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19801\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19812,"href":"https:\/\/diocese-lgf.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19801\/revisions\/19812"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/diocese-lgf.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/19781"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/diocese-lgf.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=19801"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/diocese-lgf.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=19801"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/diocese-lgf.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=19801"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}